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Printronix P8000 Serie Zeilenmatrixdrucker
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Printronix T4000 RFID Serie Etikettendrucker
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Printronix T4000 Serie Etikettendrucker
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Printronix T6000e RFID Serie Etikettendrucker
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Printronix T6000e Serie Etikettendrucker
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Printronix T800 RFID Serie Etikettendrucker
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Printronix T800 Serie Etikettendrucker
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Printronix T8000 Serie Etikettendrucker
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Printronix TallyGenicom P6800 Serie Zeilenmatrixdrucker
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SATO CL4NX Plus Etikettendrucker
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SATO CL4NX Plus RFID Etikettendrucker
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SATO CL6NX Plus Etikettendrucker
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Wie Sie den richtigen Etikettendrucker für Ihre Anwendung finden
Die Auswahl des richtigen Etikettendruckers ist ein entscheidender Faktor für effiziente und zuverlässige Kennzeichnungsprozesse in Industrie, Handel, Logistik und Büro. Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich die Anforderungen deutlich: Während im Versand oft kostengünstige und schnelle Lösungen gefragt sind, stehen in der Industrie Haltbarkeit, Druckqualität und Robustheit im Vordergrund. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei der Wahl eines Labeldruckers wirklich ankommt. Vier grundlegende Entscheidungen helfen Ihnen dabei, den passenden Etikettendrucker für Ihre individuellen Anforderungen zu finden und langfristig wirtschaftlich zu arbeiten.
Vier grundlegende Kriterien bei der Wahl eines Etikettendruckers
- Druckertyp: Desktop-, Industrie- oder Mobile Drucker
- Druckverfahren: Thermodirekt oder Thermotransfer
- Druckauflösung: 203, 300 oder 600 dpi
- Schnittstellen & Optionen: Seriell, Parallel, USB, LAN, WLAN, Bluetooth u.v.m.
1. Druckertyp
Desktopdrucker
Desktopdrucker sind kompakte Thermodrucker für kleinere Druckaufkommen und begrenzte Arbeitsflächen. Sie unterstützen je nach Modell den Thermodirekt- oder Thermotransferdruck und sind i.d.R. mit einer Druckauflösung von 203 oder 300 dpi erhältlich. Dank ihrer platzsparenden Bauweise lassen sie sich flexibel in Büro-, Versand- oder Lagerumgebungen integrieren. Aufgrund des begrenzten Materialvolumens eignen sich Desktopdrucker vor allem für geringe Druckmengen. Sie sind kostengünstig in der Anschaffung und stellen die ideale Lösung für Unternehmen dar, die zuverlässig Etiketten drucken möchten, ohne in einen Industriedrucker zu investieren.
- Platzsparende Bauweise für Schreibtisch oder Packtisch
- Kostengünstige Anschaffung
- Einfache Installation und Bedienung
Typische Anwendungen: Versandetiketten, Adressetiketten, Lager- und Organisationskennzeichnungen
Empfehlung: Ideal für Büros, kleine Lager oder Versandabteilungen.
Industriedrucker
Industriedrucker sind für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen konzipiert und verfügen über besonders stabile Gehäuse aus Metall oder verstärktem Kunststoff. Diese robuste Bauweise sichert einen zuverlässigen Betrieb in rauen, staubigen und industriellen Umgebungen. Die Drucker arbeiten je nach Modell im Thermodirekt- oder Thermotransferverfahren, bieten flexible Druckbreiten für verschiedene Etikettenformate und überzeugen durch hohe Druckgeschwindigkeit sowie große Material- und Farbbandkapazität – ideal für kontinuierlichen Dauerbetrieb und anspruchsvolle Anwendungen.
- Robuste Bauweise für anspruchsvolle Umgebungen
- Hohe Druckgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit
- Großes Material- und Farbbandvolumen
Typische Anwendungen: Barcodeetiketten, Typenschilder, Produkt- und Palettenetiketten in Produktion, Lager und Logistik.
Empfehlung: Ideal für hohe Druckvolumen und kontinuierlichen Betrieb.
Mobile Drucker
Mobile Drucker sind kompakte, tragbare Geräte, die unabhängig vom Stromnetz arbeiten. Ein integrierter Akku ermöglicht den Druck direkt vor Ort. WLAN- oder Bluetooth-Schnittstellen erlauben flexible und ortsunabhängige Übertragung von Druckaufträgen. Die handliche Bauweise erleichtert den Transport dorthin, wo Etiketten benötigt werden – perfekt für Lager, Logistik, Einzelhandel oder Außeneinsätze.
- Akkubetrieb für netzunabhängiges Arbeiten
- WLAN- oder Bluetooth-Anbindung
- Handlich kompakte, leichte Bauweise
Typische Anwendungen: Lager, Logistik, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Inventarisierung, Preisetikettierung.
Empfehlung: Ideal, wenn Etiketten direkt vor Ort erstellt werden sollen.
2. Druckverfahren
Etikettendrucker nutzen Hitze, um das Druckbild auf dem Etikett zu erzeugen. Hierbei wird zwischen zwei Druckverfahren unterschieden: Thermodirekt und Thermotransfer. Die Wahl des Druckverfahrens hängt maßgeblich davon ab, welches Etikettenmaterial zum Einsatz kommt, wie belastbar das Etikett gegen bestimmte Umwelteinflüsse sein muss und wie lange es lesbar bleiben soll.
Thermodirektdruck
Beim Thermodirektdruck wird ohne Thermotransferfolie gearbeitet. Das Druckbild entsteht durch den direkten Kontakt des erhitzten Druckkopfes auf dem thermosensitiven Etikettenmaterial. Das Etikettenmaterial reagiert auf die Hitze des Druckkopfes und verfärbt sich an den entsprechenden Stellen.
- Kostengünstiger Druck ohne Farbband
- Thermosensitives Etikettenmaterial benötigt
- Drucke haben eine kürzere Haltbarkeit und nur in schwarzer Farbe möglich
Empfehlung: Etikettendrucker mit einem Thermodirektdruckverfahren eignen sich für Versandetiketten, Kassenzettel, Preisauszeichnungen und weiteren kurzweiligen Verwendungszwecken.
Thermotransferdruck
Beim Thermotransferdruck wird die Farbe mithilfe einer Thermotransferfolie auf das Etikettenmaterial übertragen. Dabei schmilzt der erhitzte Druckkopf die Farbe von der Thermotransferfolie auf das darunterliegende Etikettenmaterial.
- Lange Haltbarkeit der Druckbilder
- Zusätzliche Thermotransferfolie benötigt, jedoch größere Auswahl des Etikettenmaterials verfügbar
- Viele verfügbare Farben an Thermotransferfolien
Empfehlung: Etikettendrucker mit einem Thermotransferdruckverfahren sind ideal für dauerhafte Kennzeichnungen. Produktetiketten, Typenschilder und Labor-Etiketten sind beispielhafte Anwendungen. Der Thermotransferdruck eignet sich insbesondere, wenn Haltbarkeit, Vielseitigkeit und eine breite Etikettenmaterialauswahl erforderlich sind.
3. Druckauflösung
Die Druckauflösung eines Thermodruckers gibt an, wie viele Punkte pro Zoll (dpi, „dots per inch“) der Drucker auf das Medium übertragen kann und bestimmt so die Detailgenauigkeit des Druckbildes. Je höher die dpi-Zahl, desto feiner und schärfer sind die gedruckten Barcodes, Texte oder Grafiken.
203 dpi
Ein Etikettendrucker mit 203 dpi ist die gebräuchlichste und preiswerteste Ausführung. Diese Auflösung reicht aus, um Schrift, Barcodes oder einfache Grafiken zu drucken, und deckt vor allem den Bedarf für die Kennzeichnung von Lager-, Regal- oder Versandetiketten ab.
300 dpi
Etikettendrucker mit einer Auflösung von 300 dpi bietet eine deutlich höhere Druckqualität. Ideal für Produktetiketten, Typenschilder und kleinere Schriften oder feine Barcodes.
600 dpi
600 dpi bieten maximale Präzision für sehr kleine Etiketten, feine Schriften oder High-Density-Barcodes, beispielsweise für Leiterplatten in der Elektronikindustrie. Etikettendrucker mit dieser Auflösung sind teurer in der Anschaffung, bieten aber ein gestochen scharfes Bild.
4. Schnittstellen & Optionen
Etikettendrucker verfügen über unterschiedliche Schnittstellen, um eine reibungslose Integration in bestehende Systeme zu ermöglichen. Dazu zählen USB, seriell, parallel, LAN (Ethernet), WLAN und Bluetooth. USB-, serielle-, und parallele-Schnittstellen eignen sich für eine direkte Verbindung zwischen PC und Etikettendrucker. Damit sind diese ideal für stationäre Arbeitsplätze. Mit einer LAN-Schnittstelle/Ethernet-Schnittstelle kann der Etikettendrucker in eine Netzwerkumgebung eingebunden werden. Der Etikettendrucker ist weiterhin stationär, jedoch kann das Steuern des Druckers von einem anderen Ort ausgeführt werden. WLAN und Bluetooth ermöglichen dagegen einen flexiblen, ortsunabhängigen Etikettendruck – vor allem in Kombination mit mobilen Druckern.
Empfehlung: Für feste Arbeitsplätze sind seriell, parallel, USB oder LAN i.d.R. ausreichend. WLAN und Bluetooth Optionen sind ideal für mobile Anwendungen oder wechselnde Einsatzorte, die einen ortsunabhängigen Etikettendruck erfordern.












