Die Wahl des passenden Etikettendruckers ist entscheidend für effiziente und zuverlässige Kennzeichnungsprozesse.
Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Unterschiede und helfen Ihnen, die optimale Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.
Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl des richtigen Etikettendruckers.
Thermotransfer oder Thermodirekt – abhängig von Etikettenmaterial, Haltbarkeit und Einsatzumgebung. 2 bis 8 Zoll, 203 bis 609 dpi – je nach Etikettenformat und Druckdetails. Wichtig bei hohem Druckvolumen und Dauereinsatz. Papier, Folie, Textil oder Synthetik beeinflussen Druckverfahren. USB, LAN, WLAN oder Bluetooth für flexible IT-Integration. Desktop für kleinere Mengen, Industrie für Dauereinsatz.
Die Wahl des richtigen Druckertyps ist der erste Schritt zum passenden Etikettendrucker – je nach Einsatzbereich kommen Desktopdrucker, Mobildrucker oder Industriedrucker infrage.
Kompakte Thermodrucker für kleinere Druckaufkommen und begrenzte Arbeitsflächen. Unterstützt Thermodirekt- oder Thermotransferdruck, i.d.R. mit 203 oder 300 dpi. Für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen konzipiert, mit robustem Gehäuse aus Metall oder verstärktem Kunststoff. Flexible Druckbreiten, Thermodirekt- oder Thermotransferverfahren, große Material- und Farbbandkapazität. Kompakte, tragbare Geräte, die unabhängig vom Stromnetz arbeiten. WLAN- oder Bluetooth-Schnittstellen für flexiblen, ortsunabhängigen Druck.
Etikettendrucker nutzen Hitze, um das Druckbild auf dem Etikett zu erzeugen. Hierbei wird zwischen zwei Druckverfahren unterschieden: Thermodirekt und Thermotransfer.
Die Wahl hängt maßgeblich vom Etikettenmaterial, von der benötigten Haltbarkeit und von der Lesbarkeit ab.
Beim Thermodirektdruck wird ohne Thermotransferfolie gearbeitet. Das Druckbild entsteht durch direkten Kontakt des erhitzten Druckkopfes auf dem thermosensitiven Etikettenmaterial.
Beim Thermotransferdruck wird die Farbe mithilfe einer Thermotransferfolie auf das Etikettenmaterial übertragen. Der erhitzte Druckkopf schmilzt die Farbe von der Folie auf das Etikett.
Tipp: Ein Thermotransferdrucker kann auch im Thermodirekt-Modus ohne Farbband arbeiten.
Die Druckauflösung eines Thermodruckers gibt an, wie viele Punkte pro Zoll (dpi – „dots per inch“)
auf das Etikett übertragen werden können und bestimmt so die Detailgenauigkeit des Druckbildes.
Je höher die dpi-Zahl, desto feiner und schärfer sind Barcodes, Texte und Grafiken.
Etikettendrucker verfügen über unterschiedliche Schnittstellen zur Verbindung mit Computern,
Netzwerken oder mobilen Geräten. Die Wahl der richtigen Schnittstelle beeinflusst die Flexibilität,
Integration und den Einsatzbereich des Druckers.
Wir unterstützen Sie dabei, den idealen Etikettendrucker für Ihre Anforderungen zu finden – schnell, unkompliziert und unverbindlich.
Wie Sie den richtigen Etikettendrucker finden
Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Druckverfahren
Druckbreite & Auflösung
Druckgeschwindigkeit
Etikettenmaterial
Konnektivität
Druckvolumen
1. Druckertypen
Desktopdrucker
Industriedrucker
Mobile Drucker
2. Druckverfahren
Thermodirektdruck
Thermotransferdruck
3. Druckauflösung
4. Schnittstellen & Optionen
Noch unsicher? Wir beraten Sie gerne!
Typische Anwendungen: Versandetiketten, Adressetiketten, Lager- und Organisationskennzeichnungen
Empfehlung: Ideal für Büros, kleine Lager oder Versandabteilungen.
Typische Anwendungen: Barcodeetiketten, Typenschilder, Produkt- und Palettenetiketten in Produktion, Lager und Logistik
Empfehlung: Ideal für hohe Druckvolumen und kontinuierlichen Betrieb.
Typische Anwendungen: Lager, Logistik, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Inventarisierung, Preisetikettierung
Empfehlung: Ideal, wenn Etiketten direkt vor Ort erstellt werden sollen.
Empfehlung: Thermodirektdruck eignet sich für Versandetiketten, Kassenzettel, Preisauszeichnungen und andere kurzlebige Anwendungen.
Empfehlung: Thermotransferdruck ist ideal für dauerhafte Kennzeichnungen wie Produktetiketten, Typenschilder oder Labor-Etiketten. Besonders geeignet, wenn Haltbarkeit, Vielseitigkeit und breite Materialauswahl wichtig sind.
Standardlösung für die meisten Anwendungen
Ein Etikettendrucker mit 203 dpi ist die gebräuchlichste und preiswerteste Ausführung.
Diese Auflösung reicht aus, um Schrift, Barcodes und einfache Grafiken zu drucken.
Besonders geeignet für Lager-, Regal- und Versandetiketten.
Höhere Druckqualität für Produktkennzeichnung
Etikettendrucker mit 300 dpi bieten eine deutlich höhere Detailgenauigkeit.
Ideal für Produktetiketten, Typenschilder, kleinere Schriften oder feine Barcodes,
bei denen eine bessere Lesbarkeit erforderlich ist.
Maximale Präzision für kleinste Details
600 dpi ermöglichen gestochen scharfe Druckbilder mit maximaler Präzision.
Besonders geeignet für sehr kleine Etiketten, feine Schriften oder High-Density-Barcodes,
beispielsweise in der Elektronikindustrie. Diese Drucker sind teurer, bieten aber höchste Qualität.
USB, seriell und parallel
Diese Schnittstellen ermöglichen eine direkte Verbindung zwischen Drucker und Computer.
Sie sind besonders geeignet für stationäre Arbeitsplätze mit einem festen Drucksystem.
USB ist heute der Standard, während serielle und parallele Anschlüsse häufig in Industrieumgebungen genutzt werden.
LAN / Ethernet
Der Drucker kann in eine Netzwerkumgebung eingebunden werden. Der Etikettendrucker kann zentral gesteuert und von mehreren Arbeitsplätzen aus genutzt werden.
Ideal für Lager, Produktion oder Versandbereiche, in denen mehrere Benutzer auf denselben Drucker zugreifen müssen.
WLAN und Bluetooth
Drahtlose Schnittstellen ermöglichen maximale Flexibilität und ortsunabhängigen Druck.
Besonders geeignet für mobile Anwendungen, Lager, Einzelhandel oder Arbeitsplätze,
an denen keine feste Kabelverbindung möglich oder gewünscht ist.
Empfehlung: Für feste Arbeitsplätze sind USB oder LAN die beste Wahl. Für mobile oder flexible Einsatzorte sind WLAN oder Bluetooth besonders geeignet.
