Datum 15.05.2008
Der Grund dafür ist einfach: Barcodes sind das zuverlässigste Mittel Produkte zu kennzeichnen, EDV-technisch zu erfassen und weiterzubearbeiten. Manuelle Fehleingaben sind ausgeschlossen.
Es gibt eine Vielzahl unerschiedlicher Barcodes, die je nach Spezifikation in den einzelnen Industrien eingesetzt werden. So hat sich in der Lebensmittelbranche der EAN-Code ( EAN 13, EAN 8 und EAN 128 ) etabliert, im Bereich der Medizin (Kliniken und Krankenhäuser) trifft man häufig auf den Codabar und in vielen Industriebereichen werden Code 39, 2/5-Interleaved oder Code 128 verwendet.
Barcodes unterscheiden sich im wesentlichen durch die zu codierenden Zeichen. Sollen beispielsweise nur Zahlen (numerische Zeichen) als Barcode dargestellt werden, bietet sich der 2/5-Interleaved an. Möchte man Zahlen und Buchstaben (alphanumerische Zeichen) verschlüsseln, stehen Code 39 oder Code 128 zur Verfügung. Jeder Barcode verfügt über eine eigene Spezifikation.
Beim Druck eines Barcodes müssen eine Reihe von Voraussetzungen beachtet werden:
Beispiel EAN 13
Der EAN 13 ist ein genormter numerischer Code, der die Zeichen 0-9 darstellen kann und über eine Prüfziffer zur sicheren Erfassung verfügt. Der EAN kann in verschiedenen Größen (Breiten) gedruckt werden, deren Maß sich am SC-Raster (Vergrößerungsfaktor) orientiert. Eine Vergrößerung des EAN im Sinne des SC-Rasters kann nur mit einem 150 dpi, 300 dpi oder 600 dpi Drucker erreicht werden, da deren Auflösung dem SC-Raster entspricht.
Zwar kann man den EAN auch mit einem 203-dpi-Drucker erzeugen und mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der so erstelle Barcode auch von den meisten Barcodescannern gelesen wird, dennoch befindet sich dieser Code außerhalb der vorgegebenen Norm und es ist nicht gewährleistet, dass dieser Barcode tatsächlich von den unterschiedlichsten Scannern weltweit erfasst werden kann.
Darüber hinaus müssen sich sogenannte Ruhezonen vor als auch hinter dem Code befinden um eine fehlerfreie Lesbarkeit zu gewährleisten. Der EAN 8 als auch der EAN 13 verfügen über eine Prüfziffer, deren Funktion darin besteht, Fehler bei der Decodierung (Lesung) zu erkennen. Die Prüfziffer wird im Anschluß an das Stop-Zeichen gesetzt und muß mit der vom Lesegerät errechneten Prüfziffer übereinstimmen. Bei einigen Barcodes ist die Verwendung einer Prüfziffer zwingend vorgeschrieben.